OUR BLOG

16 Jan 2020

Deutschlands Lieblingskino 2019 steht fest

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: ”Stimm’ ab für dein Lieblingskino!” Zahlreiche Kinos und über 62.000 Menschen haben an der Wahl für Deutschlands Lieblingskino 2019 teilgenommen. Zwei schöne Indikatoren dafür, dass Kino als eine wichtige Institution wahrgenommen wird.

Und das ist gut so, denn das Kino ist ein wichtiger kultureller Ort in vielen Gemeinden. Es sorgt nicht nur für große Emotionen, sondern bringt Menschen zusammen.

Die Kinobranche steht vor großen Herausforderungen

Vor allem das letzte Jahrzehnt war für die Kinobranche kein leichtes, 2019 war da keine Ausnahme. Immer mehr, vor allem junge Menschen, wenden sich vom Kino ab und dem Streaming oder Gaming zu. Diejenigen von ihnen, die ins Kino gehen, schauen sich vor allem große Blockbuster an. Ein Genre, das von zahlreichen kleineren Kinos nicht immer angeboten wird.

Umso wichtiger sind Aktionen wie Moviepilots Deutschlands Lieblingskino, die zeigen, dass Kino mehr kann als nur Filme abspielen. In diesem Jahr zum Beispiel hatten die Top 100 Kinos die Chance, zu zeigen, wie sie sich auch sozial engagieren. Zahlreiche Kinos haben sich um den Titel beworben. Doch nur ein Kino hat es geschafft, sich mit seinem Bewerbungsvideo gegen alle anderen durchzusetzen: das Lumos in Nidda.

Deshalb hat das Lumos in Nidda den Titel gewonnen

“Erfolg erzielt das Lieblingskino 2019 durch eine vielfältige lokale Vernetzung. Die Betreiber setzen auf Kino als soziales Zentrum, welches trotz der kurzen Zeit seines Bestehens aus der Region nicht mehr wegzudenken ist. Eine lebendige Verbindung zu allen Ziel- und Altersgruppen sowie ein starkes Engagement für die eigenen Mitarbeiter zeigt: Mit sozialer Leidenschaft wird hier der Ort Kino gestärkt.”, begründet die Jury ihre Entscheidung.

In diesem Jahr bestand die vierköpfige Fachjury aus:

  • Moviepilot-Chefredakteurin Ines Walk
  • Filmecho-Redaktionsleiterin Annette Dombrowski
  • Film-Marketing-Experten Jan Oesterlin und
  • Filmhistoriker sowie Vorsitzender der DEFA-Stiftung Ralf Schenk

a_bauer